Sie kennen das sicher auch: Eine Biene, Wespe oder Hummel hat sich in unseren Wohnraum verirrt, jetzt schnell ein Glas und eine Pappe (o.ä.) suchen, um das Tier schonend nach draußen zu setzen.

Viel leichter lässt sich das Tier mit "Snapy" einfangen. Durch das durchsichtige Fanggefäß kann man (vielleicht mit den Kindern zusammen) das Insekt beobachten und dann im Freien fliegen lassen.

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Befähigung
Lehrgang

Wespen & Hornissen

Nest der sächsischen Wespe
Nest der sächsischen Wespe
Imker im Einsatz
Imker im Einsatz

Im Hochsommer erreichen die Nester von Hornissen und einigen Wespenarten eine stattliche Größe. Häufig fühlen sich Menschen durch die zunehmende Anzahl von stachelbewehrten Insekten belästigt oder gar bedroht.
Das Bundesnaturschutzgesetz regelt den Umgang mit problematischen Nestern von Wespen und Hornissen. Eine Umsiedlung, oder gar Abtötung eines Nestes braucht in jedem Einzelfalle eine Ausnahmegenehmigung nach § 43  Abs. 8 S. 1 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).
Um fachgerecht beraten zu können und auch entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, haben wir uns entsprechend fortgebildet:

Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Bergstraße hat die Imkerei Hagemeier für befähigt eingestuft entsprechende Maßnahmen nach vorheriger Genehmigung durchzuführen.

Auf dieser Grundlage bieten wir kompetente Beratung und ökologisch sinnvolleLehrgang Schutzmaßnahmen für die Betroffenen an. Hierzu gehören:

  • Eingehende Beratung zum Umgang mit Wespen und Hornissen
  • Verlegen von Fluglöchern, um den Ein- und Ausflug der Insekten so zu steuern, dass keine Belästigung / Gefahr für die Betroffenen mehr besteht
  • Umsiedeln gesamter Nester, wodurch die Wespen oder Hornissen vollständig und langfristig (ein altes Nest wird nicht wieder besiedelt) entfernt sind.
  • Eine Abtötung des Nestes bei unzugänglichen Nestern, die eine starke Bedrohung darstellen und nicht umgesiedelt werden können.


Eine Entscheidung über eine sinnvolle Maßnahme wird vor Ort und im GesprächBefähigung mit den Betroffenen geregelt.
In vielen Fällen sind gar keine Maßnahmen notwendig, denn viele Wespennester sterben schon Ende August aus. Es gibt in Deutschland keine Wespenart die ihr Nest länger als einen Sommer (bis maximal Anfang November) benutzt.
Die meisten Wespenarten haben auch kein Interesse an unserem Kuchen oder unserer Wurst. Einen ersten kurzen Einblick können Sie mit unserer Bestimmungshilfe für Wespenarten erhalten.